skydancer UG Köln, Konzept skydancer UG, Presse skydancer UG
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Nachteile des Alkoven-Reverse:

Es gibt erkennbar folgende 3 Nachteile des Alkoven-Reverse im Vergleich zu einem Integrierten Wohnmobil:

 

1) Erhöhter Schwerpunkt des Wohnmobils

2) Mehrbelastung der Vorderachse (höheres Gewicht der V. Achse)

2) zwei Bodenhöhen im Innenraum. Eine Verbindungstreppe mit 3 bis 4 Stufen ist unvermeidbar.

 

Hier werden die drei Themen besprochen:

Zu 1)

Erhöhter Schwerpunkt des Wohnmobils:

 

Sicherlich ein Nachteil einer höher plazierten Fahrgastzelle ist ein erhöhter Schwerpunkt des Autos.

 

- Da ist die Rahmenkonstruktion mit 130 kg, die 135 cm hoch plaziert ist,

- und es sind die Pasagiere, die 60 cm höher als in einem Integrierten Fahrzeug sitzen.

 

Nun stellt sich die Frage wie weit wird der Schwerpunkt des Autos tatsächlich nach oben wandern.

 

Hierzu eine kurze Analyse:

Die Schwerpunkt-Höhe (über der Fahrbahn):

 

        Alkoven Reverse = 99,75 cm       vs.              Integriertes  = 92,01 cm

     

                                 Differenz: 7,74 cm

 

Das etwas überraschende Ergebnis ist, dass der Schwerpunkt des Alkoven-Reverse Wohnmobils nur 7,74 cm höher liegt als der eines vergleichbaren Fahrzeuges des Typs Integriertes Wohnmobil.

(bei Belegung der Fahrkabine mit 4 Personen a' 80 kg)

Das wird jedoch verständlich wenn man bedenkt, dass nur 19 % des Fahrzeugsgewicht in eine höhere Position verlegt wird.

 

Bei Belegung des Fahrzeugs mit 2 Personen fällt der Unterschied noch geringer aus:

 

          Alkoven Reverse - 95,37 cm          vs.             Integriertes - 89,10 cm

 

                                       Diferenz : 6,27 cm

 

FAZIT: DAS ALKOVEN-REVERSE HAT NATÜRLICH EINEN HÖHERLIEGENDEN SCHWERPUNKT, WAS ALS NACHTEIL ZU WERTEN IST. DIESER IST JEDOCH WEIT WENIGER GRAVIEREND ALS AUFGRUND DER DEUTLICH ERHÖHTEN KEBINE VERMUTET WERDEN KÖNNTE.

Hinzu sollte man bedenken, das ohnehin viele andere Faktoren den tatsächlichen Schwerpunkt der einzelnen Wohnmobilkonstruktion stark beeinflussen. Um den wichtigsten zu nennen: die Höhe des Bodens im Wohnteil des Autos (also auch der ganzen Wohneinrichtung und des Aufbaus). Es gibt Wohnmobile auf Tiefrahmen mit dem Innenboden auf 60 cm Höhe und auch welche mit dem Doppelboden wo der Inneraumboden auf 120 cm Höhe liegt.

Zu 2)

Mehrbelastung der Vorderachse.

Das Gewicht:

Selbstverständlich ist ein Alkoven Reverse etwas schwerer weil an dem Windlauf ein Zusatzrahmen mit etwa 130 kg Gewicht draufgesetzt wird. Allerdings ist die Bett Konstruktion viel einfacher (leichter) als ein Hubbett eines Integrierten. Und es müssen keine (schweren) Sitze mit vollintegrierten Gurten montiert werden, da die Aufhängung der Gurte ( die Aussenseite) an dem Zusatzrahmen befestigt werden kann. Insgesamt wird der A.-R. Fahrgestell um ca. 70 kg schwerer als ein Integrierter.

 

      Die Gewichtverteilung:

Da der Zusatzrahmen im Vorderbereich platziert ist, ist die Vorderachse eines A.-R. mehr belastet. Hinzu kommt es das sich Passagiere (und Sitze) weiter vorne befinden. Dagegen fehlt hier aber ein Hubbett das normalerweise die Vorderachse belastet.

Insgesamt ist die Belastung der VA um ca. 70 kg höher als beim Integrierten.

Die möglichen Vorgehensweisen:

a) Diese Tatsache kann einfach bei der Konstruktion des Aufbaus eingeplannt werden (Aufbau, Platzierung der Teile, Radstand, Hi. Überhang usw.)

b) Beim Ducato kann die VA Last auch durch Einsatz der verstärkten Federn um 200 kg erhöht werden

c) Es kann auch durch die Versetzung des Dieseltanks hinter die Hinterachse die Mehrbelastung der Vorderachse gänzlich aufhoben werden (letztere Abschnitt der Tabelle).

 

Übrigens: gut belastete Frontachse sorgt wiederum bei einem Fronttriebler wie Ducato für eine gute Traktion! Die übliche Tendenz der Antriebsräder zum durchdrechen auf rutschigen Untergrund wird stark begrenzt (manche Ducatos haben selbst auf dem nassen Rasen eines Campingplatzes Anfahrschwierigkeiten).

Zu 3)

Fahrzeugboden auf zwei Ebenen:

Beim Alkoven-Reverse ist eine Treppe sichtbar, die die Fahrkabine mit dem Wohnraum verbindet. In einem Integrierten Wohnmobil ist der Innenraumboden durch die ganze Fahrzeuglänge hinweg auf einer Ebene. Oft ist das auch ein konstruktives Ziel, da ein flacher Boden als komfortabel empfunden wird.

In dieser Disziplin kann das Alkoven-Reverse nicht mithalten. Die Treppe ist einfach da.

 

ES WIRD JEDOCH SICHERLICH WOHNMOBILISTEN GEBEN DIE DAS ZWEI EBENEN AMBIENTE GERADE ALS EIN ATTRAKTIVES MERKMAL EMPFINDEN WERDEN. ES HAT ETWAS YACHT-ÄHNLICHES, WENN MAN IN DER FAHRKABINE SITZEND NACH HINTEN IN DEN TIEFER LIEGENDEN WOHNRAUM BLICKT.

Es gibt aber auch eine Alternative zum Aufbau mit mehrstuffigen Treppen: 

Bei Fahrzeugen mit hohem Doppelboden im Wohnraum (120 cm bei bekannten Modellen) kann es auch nur eine Stufe geben, so dass es nur die Vordersitze auf einer Art höherer Plattform montiert sind (Abbildung unten).

 

Auf dieser Weise ist es sogar möglich auf der Basis vom Ducato einen Wohnmobil Klasse "Liner" aufzubauen (wäre dann wesentlich grösser proportioniert als die Abbildung unten).

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